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Nachdem die Ausgangsbeschränkung mit Mai (hoffentlich) wieder gelockert werden, ist es nun wichtig, unsere Haustiere nach der wochenlangen Anwesenheit wieder an unsere meistens beruflich bedingte Abwesenheit zu gewöhnen. Die Umgewöhnung sollte so verlaufen, dass man schrittweise in längeren Abständen das Haus verlässt und unseren Vierbeinern zeigt, dass man immer wieder zurückkehrt. Für Hunde sind große Veränderungen oft eine besondere Herausforderung. Durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit entwickeln sie noch engere Beziehungen zu ihren Haltern. Kritisch wird es dann, wenn sich an dieser Zeit etwas ändert und der Hund im Alltag auf die Aufmerksamkeit seines Halters verzichten muss, auch wenn es nur stundenweise ist.

Trennungsängste vorbeugen

  • Bei unsicheren Hunden, die bereits öfter ihr vermeintlich sicheres Zuhause wieder verlassen mussten oder eine wichtige Bezugsperson verloren haben, kann auch eine vorübergehende Trennung zu Verhaltensproblemen führen. Mit den richtigen Übungen kann man dem vorbeugen und verhindern, dass sich Trennungsängste womöglich durch destruktives Verhalten wie dem Beschädigen von Möbeln und unaufhörlichem Jaulen und Bellen oder gar Depression als Folge der Einsamkeit äußern.
  • Tierhalter müssen dafür sorgen, dass sich ihre Tiere auch dann weiterhin sicher fühlen, wenn die Zeit der ständigen Aufmerksamkeit aufhört und die Welt zur Normalität zurückkehrt. Als Tierhalter kann man viel dazu beitragen, indem man seinem Haustier beibringt, wie es mit dem Alleinsein umzugehen hat und es auch genießen kann.
  • Futterspiele beschäftigen die Tiere zum Beispiel länger und lenken sie von der Abwesenheit ihrer Halter ab. Wenn ein Tier übermäßige Aufmerksamkeit einfordert, muss man nicht jeder Aufforderung nachgeben. Man sollte umgekehrt auch Haustieren Pausen gönnen und respektieren, wenn sie sich von selbst zurückziehen.

Quelle, Foto: VIER PFOTEN

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